Lösung · Lebensmittelsicherheit
Temperatur-Monitoring ohne Papierchaos
Kibi Scada erfasst Temperaturen aller angeschlossenen Geräte lückenlos und erstellt HACCP-konforme Berichte auf Knopfdruck.
Sensoren und Geräte aller relevanten Hersteller in einem Leitstand
HACCP-Berichte als PDF auf Knopfdruck – revisionssicher und mehrsprachig
Alarmierung bei Grenzwertverletzungen, eskalierend bis zur Reaktion
Ausgangslage
Warum Temperatur-Monitoring oft unnötig fragmentiert bleibt
Das Kernproblem ist nicht, dass keine Temperaturen gemessen werden, sondern dass Messung, Alarmierung und Nachweis in zu vielen getrennten Welten stattfinden.
Temperaturdaten leben in mehreren Hersteller- und Doku-Welten
Wenn Sensorik, Bestandsgeräte und Nachweise voneinander getrennt laufen, entsteht viel manueller Aufwand und wenig Vertrauen in die Gesamtübersicht.
HACCP-Nachweise kosten täglich Aufmerksamkeit
Viele Betriebe dokumentieren Temperaturen weiterhin mit Listen, Einzellösungen oder nachträglichen Exporten. Das bindet Zeit und schafft Lücken genau dort, wo Verlässlichkeit zählt.
Abweichungen werden oft erst spät oder unsauber eingeordnet
Ohne durchgehende Alarmlogik, Verlauf und Gerätekontext bleibt unklar, ob eine Störung harmlos, kritisch oder wiederkehrend ist.
Lösung durch Kibi Scada
Wie Kibi Scada Temperaturmonitoring zu einer verlässlichen Lösung macht
Die Lösung verbindet Geräteanbindung, Dokumentation und Reaktionslogik so, dass aus Temperaturdaten ein durchgehender Betriebsprozess entsteht.
Kühl- und Heißhaltekette wird in einem Leitstand sichtbar
Kibi Scada bündelt Sensorik, Herstellerdaten und Standortkontext so, dass Temperatur-Monitoring nicht mehr aus Einzellösungen zusammengesucht werden muss.
HACCP-Dokumentation entsteht aus dem laufenden Betrieb
Berichte, Historie und Zeitstempel bauen auf denselben Daten auf, die auch im Alltag zentral erfasst werden. So wird Nachweis zur Nebenwirkung eines sauberen Betriebsprozesses.
Reaktion auf Grenzwertverletzungen wird schneller und verlässlicher
Abweichungen lassen sich nicht nur erkennen, sondern in ihrem Verlauf verstehen und mit klaren Alarmwegen verknüpfen. Das verbessert Reaktionssicherheit sichtbar.
Ablauf im Betrieb
Wie die Lösung im Küchenalltag eingesetzt wird
Von der Anbindung über die tägliche Sicht bis zum HACCP-Nachweis bleibt Temperatur-Monitoring in einem konsistenten Ablauf. Genau das reduziert Aufwand und Lücken.
Phase 01
01Sensorik anbinden
Funk-Sensoren, kabelgebundene Fühler oder vorhandene Geräteschnittstellen (OPC UA, Modbus, MQTT) werden ohne Eingriff in die Elektrik eingebunden.
Phase 02
02Werte zentral auswerten
Messwerte laufen in einem Dashboard zusammen. Grenzwerte, Verlauf und Auffälligkeiten sind pro Gerät, Standort oder Gerätegruppe sichtbar.
Phase 03
03HACCP-Bericht erzeugen
Berichtsparameter wählen (Zeitraum, Checkliste), Bericht erstellen, PDF herunterladen oder automatisch verteilen lassen.
Sollwerte nach HACCP
Sollwerte auf einen Blick: Temperaturen nach HACCP
Diese Richtwerte hinterlegt Kibi Scada je Gerät als Sollwert samt Grenzwert – und meldet automatisch, sobald ein Wert den sicheren Bereich verlässt.
| Bereich | Empfohlener Sollwert | Hinweis |
|---|---|---|
| Kühlung (leicht verderbliche Ware) | 2–4 °C | höchstens 7 °C |
| Hackfleisch / Faschiertes | ≤ 2 °C | kühler als übrige Ware |
| Frischer Fisch (auf Eis) | 0–2 °C | nahe 0 °C halten |
| Geflügel | ≤ 4 °C | Kühlkette einhalten |
| Tiefkühlung | ≤ –18 °C | nicht unterbrechen |
| Heißhalten / Ausgabe | ≥ 65 °C | durchgehend |
| Kerntemperatur beim Erhitzen | ≥ 70 °C · ~2 Min. | sicher durchgaren |
Praxis-Richtwerte; maßgeblich bleiben Ihre betrieblichen HACCP-Vorgaben und produktspezifischen Angaben.
Passende Bausteine
Welche Kibi-Scada-Bausteine diese Lösung ermöglichen
Temperaturmonitoring entsteht nicht aus einem einzelnen Feature. Erst das Zusammenspiel aus Sichtbarkeit, Alarmierung und Nachweis macht die Lösung tragfähig.
Dashboard
Live-Werte, Verlauf und Gerätekontext bleiben auf einer gemeinsamen Oberfläche greifbar.
Funktion ansehenAlarmierung
Grenzwertverletzungen werden mit Eskalation und klaren Reaktionswegen verbunden.
Funktion ansehenReporting
HACCP-Berichte und Temperaturprotokolle entstehen aus derselben laufenden Datenbasis.
Funktion ansehenTypische Einsatzbilder
Wo Temperaturmonitoring wirklich greift
Vier Einsatzfelder, in denen lückenlose Daten und auditfähige Dokumentation den Unterschied machen.
Krankenhäuser
Temperaturen aller Kühl-, Tiefkühl- und Heißhaltebereiche dokumentiert nach HACCP und Klinik-Anforderungen.
Großküchen
Lückenloses Monitoring von Wareneingang über Produktion bis zur Ausgabe in einer Oberfläche.
Catering
Transport, Event und mobile Ausgabestellen mit lückenloser Kühlketten-Dokumentation begleiten.
Servicepartner
Mehrere Kundenstandorte zentral betreuen – Temperaturen, Alarme und Wartungsstatus in einem Mandanten.
FAQ
Häufige Fragen zu Lebensmittelsicherheit ohne Papierchaos
Wie wird in Kibi Scada Temperaturmonitoring umgesetzt?
Kibi Scada bündelt alle temperaturrelevanten Datenquellen einer Großküche – kabellose Funk-Sensoren, kabelgebundene PT100/PT1000-Fühler und Gerätedaten der angebundenen Hersteller – in einem Leitstand. Werte laufen kontinuierlich in das Dashboard, werden gegen frei definierbare Grenzwerte geprüft und lösen bei Abweichungen die hinterlegte Meldekette aus.
Welche Hersteller-Geräte können direkt eingebunden werden?
Direkt unterstützt sind unter anderem MenüMobil, Hupfer, MKN, RATIONAL, WINTERHALTER, VITO, CoolCompact, Shelly, Dragino und KLAX. Über offene Industrieprotokolle (OPC UA, Modbus TCP/RTU, MQTT, LoRaWAN) lassen sich darüber hinaus nahezu beliebige Bestandsgeräte anbinden, ohne in deren Steuerelektrik einzugreifen.
Wie genau und wie häufig wird gemessen?
Die eingesetzten Sensoren messen mit ±0,3 °C bis ±0,5 °C je nach Typ und Einsatzbereich – konform zu HACCP und EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004. Messintervalle sind frei konfigurierbar; im Standard alle 10 bis 15 Minuten, für kritische Kühlketten auch minütlich.
Sind die Temperaturprotokolle revisionssicher?
Ja. Jeder Messwert erhält einen unveränderbaren Zeitstempel und wird in deutschen Rechenzentren mindestens drei Jahre archiviert. Der HACCP-Berichts-Generator erstellt aus jeder Checkliste PDF-Berichte für beliebige Zeiträume – einzeln auf Knopfdruck oder über Stapelverarbeitung für viele Standorte gleichzeitig.
In welchen Sprachen stehen Oberfläche und Berichte zur Verfügung?
Kibi Scada ist in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Slowakisch verfügbar. Pro Person und pro Bericht wählbar – für international tätige Betriebe und mehrsprachige Teams.
Was passiert bei Internet- oder Sensorausfall?
Gateways und Sensoren puffern Messwerte lokal und übertragen sie automatisch, sobald die Verbindung wieder steht. Bleibt ein Sensor länger stumm, löst Kibi Scada eigenständig einen Verbindungsalarm aus, sodass der Ausfall nicht übersehen wird.
Wie lassen sich viele Standorte gleichzeitig pflegen?
Geräte können in Gerätegruppen organisiert werden, Wochenpläne (z. B. Heißhalte- oder Regenerier-Programme) werden zentral angelegt und per Stapelverarbeitung an viele Geräte oder Standorte gleichzeitig ausgerollt. Servicepartner verwalten ihre Kunden im selben Mandanten-Modell.
Wie oft muss die Kühlschranktemperatur kontrolliert und dokumentiert werden?
In gewerblichen Küchen sollte die Kühltemperatur mindestens arbeitstäglich kontrolliert und dokumentiert werden – viele Betriebe messen morgens und abends. Zuverlässiger ist ein kontinuierliches, automatisches Monitoring: Kibi Scada misst laufend, dokumentiert lückenlos und meldet Grenzwert-Abweichungen sofort, sodass niemand mehr per Hand ablesen und abzeichnen muss.
Welche Solltemperatur sollte ein Kühlschrank nach HACCP haben?
Leicht verderbliche Lebensmittel werden in der Regel bei höchstens 7 °C gelagert; für viele Waren sind 2 bis 4 °C ideal, empfindliche Produkte wie Hackfleisch (max. 2 °C) oder Fisch (nahe 0 °C) sind kälter zu halten. Tiefkühlware gehört zu -18 °C oder kälter. Kibi Scada hinterlegt je Gerät den passenden Sollwert samt Grenzwerten und alarmiert, sobald es zu warm wird.
Welche Erhitzungstemperatur ist nach HACCP zulässig?
Als Faustregel gilt: Speisen im Kern auf mindestens 70 °C für rund zwei Minuten durcherhitzen, um kritische Keime sicher zu reduzieren. Kibi Scada erfasst Kerntemperatur-Messungen – auch manuelle mit dem Einstichfühler – und dokumentiert sie direkt beim jeweiligen Prozessschritt.
Welche Temperatur sollten Speisen beim Servieren nach HACCP haben?
Heiß ausgegebene Speisen sollten durchgehend mindestens 65 °C halten, kalt ausgegebene möglichst kühl bleiben (in der Regel höchstens 7 °C). Kibi Scada behält Warmhalte- und Kühlgeräte im Blick, dokumentiert die Ausgabetemperaturen und meldet, wenn ein Wert aus dem sicheren Bereich läuft.
Wo sollte ein Temperatursensor angebracht werden?
Der Sensor gehört an eine repräsentative Stelle – idealerweise im wärmsten Bereich des Kühlraums oder in einem Referenzmedium (z. B. einer Pufferflasche), damit er die Produkttemperatur abbildet und nicht kurzzeitige Luftschwankungen. Direkt am Verdampfer, am Luftauslass oder an der Tür misst man dagegen unrealistische Werte. Kibi Scada arbeitet herstelleroffen mit kompatiblen Sensoren und Gateways.
Wie kalt ist ein Kühlraum bzw. eine Kühlzelle?
Kühlräume werden je nach Ware meist zwischen 0 und 7 °C betrieben – oft um 2 bis 4 °C; eine Tiefkühlzelle liegt bei -18 °C oder kälter. Entscheidend ist der zur eingelagerten Ware passende Sollwert. Kibi Scada behält mehrere Kühlräume und -zellen zentral im Leitstand im Blick, mit eigenem Sollwert und Alarm je Standort.
Den HACCP-Ablauf an echten Küchendaten sehen?
Wir zeigen live, wie Kibi Scada Temperaturerfassung, Alarmierung und Berichte so verbindet, dass aus Dokumentationspflicht ein sauberer Betriebsprozess wird.
Persönlicher Ansprechpartner
Christofer Wesseling
Gründer & Geschäftsführer · Weslink GmbH
Wir zeigen Kibi Scada live an Ihren Geräten, beraten Sie persönlich zu Anbindung und Einführung und begleiten den Rollout in Ihrem Betrieb.
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